Die kommunale Partnerschaftsbewegung wurde zu Beginn der 50-er Jahre vom Gedanken der Aussöhnung bestimmt und führte hauptsächlich zu Partnerschaften zwischen französischen und deutschen Kommunen. Dies war der erste Schritt zu einem Europa, das immer enger zusammenwächst.
In den Folgejahren nahm die Zahl der Partnerschaften nicht nur mit Frankreich, sondern auch mit anderen Ländern Westeuropas zu. Neben dem ursprünglichen Gedanken der Aussöhnung traten weitere Motive hinzu. Völkerfreundschaft, Erhaltung des Friedens durch Toleranz und grenzüberschreitende Zusammenarbeit wie auch das Ziel, zum europäischen Einheitsprozess beizutragen, wurden immer wichtiger.
Nach dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes hat sich die einmalige Chance ergeben, ein friedliches und demokratisches Gesamteuropa aufzubauen. Die kommunalen Partnerschaften zwischen west- und osteuropäischen Kommunen eröffnen dafür die ersten Schritte. Sie sind ein wichtiges politisches Signal für ein gemeinsames Europa und setzen einen weiteren Stein für die europäische Einigung, Freundschaft und Partnerschaft. Die Landesregierung ermutigt deshalb alle Kommunen zu Kontakten nach Osteuropa und gibt im Rahmen ihrer Möglichkeiten Hilfestellungen.


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