Verwaltungsmodernisierung ist ein kontinuierlicher Prozess, mit dem eine sich permanent an die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger sowie der Wirtschaft anpassende, moderne Verwaltung erreicht werden soll. Ziel ist die Qualität der Verwaltungsdienstleitungen ständig zu verbessern.
Wichtige Kriterien hierfür sind neben der Steigerung der Effektivität und der Effizienz der Verwaltung die Verbesserung von Kunden- und Bürgerfreundlichkeit sowie die Erweiterung der Gestaltungsspielräume für Kommunen und Wirtschaft. Dies vor allem, damit sich die Attraktivität des Standortes Rheinland-Pfalz weiter erhöht und so Wachstum und Beschäftigung gesteigert werden können. Dabei müssen gegenwärtige und künftige gesellschaftliche Rahmenbedingungen, wie beispielsweise die knappen Staatsfinanzen, die Globalisierung, die technische sowie die demographische Entwicklung in die Gestaltung des Modernisierungsprozesses mit einbezogen werden.
Modernisierungsprozesse müssen systematisch angegangen werden. Deswegen werden sowohl verschiedene Modernisierungsphasen als auch bestimmte Modernisierungsfelder unterschieden. Diese Modernisierungsfelder sind von den Fachaufgaben abgekoppelt und haben deswegen eine ressortübergreifende Relevanz. Im Einzelnen handelt es sich um:


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Verwaltungsmodernisierung

I. Verwaltungspolitik
II. Aufgabenumbau
III. Organisationsentwicklung
IV. Planungs- und Prozessoptimierung
V. Neue Steuerung
VI. Personalentwicklung
VII. Regelungsoptimierung
VIII. eGovernment
Die Modernisierungsfelder können zusammenhängen, von einander abhängen, aufeinander aufbauen oder sich gegenseitig ergänzen. Dabei nimmt der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik im Rahmen des Modernisierungsprozesses einen hohen Stellenwert ein. Deshalb ist „eGovernment“ als eines der 8 Modernisierungsfelder ein wichtiger Bestandteil der Verwaltungsmodernisierung.