Die wichtigste Ressource der öffentlichen Verwaltung ist ihr Personal. Dessen Qualifizierung ist ständige Notwendigkeit und Herausforderung. Deshalb ist Fortbildung auch eine wichtige Führungsaufgabe. Dies gilt sowohl für die Fortbildungsplanung als Steuerungsinstrument berufsbegleitender Lernprozesse als auch für die Sicherung des Praxistransfers der Fortbildungsinhalte durch unterstützende Begleitung seitens des Vorgesetzten.
Der Nutzen der Fortbildung steht und fällt mit der praktischen Anwendung des erworbenen Wissens bzw. der erworbenen Kompetenzen. Um einen dauerhaften Lernerfolg durch Praxistransfer zu erreichen, ist neben der Eigeninitiative der Teilnehmer/innen die Unterstützung seitens der unmittelbaren Vorgesetzten erforderlich.
Ein lernförderndes Umfeld sowie die Möglichkeit der zeitnahen Erprobung und Umsetzung des neu erworbenen Wissens unterstützen den Erfolg der Maßnahme. Damit Fortbildung einen unmittelbaren Nutzen am Arbeitsplatz zeigen kann, sind die unmittelbaren Vorgesetzten in den Qualifizierungsprozess einzubinden. Fortbildungsgespräche zwischen Vorgesetzter/Vorgesetztem und Mitarbeiterin/Mitarbeiter können hierzu einen Beitrag leisten. Sie können auch in das Mitarbeitergespräch integriert werden.

Fortbildung als Führungsaufgabe
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Fortbildungsgespräche
Grundsätzlich stellen sie eine Gesprächsreihe dar, in der der Fortbildungsbedarf ermittelt (Planungsgespräch), die durchgeführte Fortbildung zunächst zeitnah (Feedbackgespräch) und schließlich nach einer Transferphase (Transfergespräch) endgültig bewertet wird. Das Ergebnis der Gespräche sollte schriftlich dokumentiert werden.
Übrigens:
Folgende Fragen sind in diesen Gesprächen fehl am Platze:
„Wie war das Essen?“
„Haben Sie sich gut erholt?“
„Was denken Sie, was hier los war, während Sie auf Fortbildung waren?“
