Direkt zur Navigation springen [Alt/Ctr+1]Direkt zum Inhalt springen [Alt/Ctr+2]
Schrift: größer | kleiner | Druckversion
Logo: Ministerium des Innern,für Sport und Infrastruktur - Zurück zur Startseite
  • Aktuelles
  • Bürger und Staat
  • Städte und Gemeinden
  • Sicherheit
  • Vermessungs- und Katasterwesen
  • Verkehr
  • Sport
  • Internationale Zusammenarbeit
    • Partnerschaft mit Ruanda
      • Spendenkonto für Ruanda
      • Projekte
      • Schulpartnerschaften
      • Ruanda Allgemein
      • Ansprechpartner
    • Fördermöglichkeiten
  • Moderne Verwaltung
  • Ministerium
  • Gebäudebörse
  • Service
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Sitemap
Kinder in Ruanda
Startseite > Internationale Zusammenarbeit > Partnerschaft mit Ruanda > Schulpartnerschaften

Schulpartnerschaften

Ein wichtiger Pfeiler der Partnerschaft sind die intensiven Kontakte zwischen rheinland-pfälzischen und ruandischen Schulen. Im Rahmen von über 200 Schulpartnerschaften konnte der Schulalltag in Ruanda durch Spenden für Neubauten, Renovierungen sowie die Ausstattung mit Möbeln und Unterrichtsmaterialen verbessert werden.

Darüber hinaus werden die persönlichen Kontakte zwischen Kindern und Jugendlichen aus Rheinland-Pfalz und Ruanda gefördert.

Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten einen unmittelbaren Einblick in völlig fremde Lebensumstände, in andere Kulturkreise und erfahren, was Not und Armut sowie Mangel an Bildungsmöglichkeiten wirklich bedeuten.

Die rheinland-pfälzischen Schulen können im Unterricht in verschiedenen Klassenstufen die Kenntnisse über das Partnerland vertiefen und Aspekte zum Thema Unterentwicklung vermitteln.
Sowohl im Unterricht als auch im Rahmen von Projekttagen und Projektwochen können z.B. Gegenstände für Ausstellungen und Basare hergestellt werden, deren Verkaufserlös dann der Partnerschule zur Verfügung gestellt werden kann. Auch kleine finanzielle Beiträge sind bei der ärmlichen Ausstattung der Schulen in Ruanda, vor allem für Lehr- und Lernmittel, sehr willkommen und stellen eine wirksame Hilfe dar.

Die finanzielle Unterstützung der Schule darf jedoch nicht im Mittelpunkt der Kontakte stehen. Eine Schulpartnerschaft mit Ruanda sollte in erster Linie eine Bereicherung durch einen lebendigen Austausch zwischen Kindern und Jugendlichen darstellen.

Ruandische Schüler und Lehrer greifen die im Rahmen von Schulpartnerschaften gegebenen Chancen dankbar auf, über die Grenzen ihres kleinen Landes hinaus mit einem Land der "großen weiten Welt" in einem regelmäßigen brieflichen Austausch zu stehen. Die Korrespondenz mit der Partnerschule muss in französischer Sprache geführt werden, weil nur sehr wenige Ruander Deutsch oder Englisch, jedoch alle Lehrer und die Schüler der oberen Klassen Französisch sprechen können. Die Postlaufzeiten können je nach Lage der Schule und der Verkehrsverbindung recht groß sein - Briefkontakte erfordern Geduld! Die Briefe können auch über das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur nach Ruanda weitergeleitet werden; dieser offizielle Weg macht die Beförderung der Post sicherer.

Die beabsichtigte Langfristigkeit der Partnerschaft mag an unseren Schulen zuerst noch schwierig erreichbar sein. Doch die Schüler sind längerfristig (immer wieder) zu motivieren; die in der Schule gewonnenen Kenntnisse und Einsichten können nachschulisch in aktives Engagement umgesetzt werden. Es geht bei den Schulpartnerschaften - wie in der Partnerschaft Rheinland-Pfalz/Ruanda insgesamt - nicht um die Verteilung von Almosen, sondern um die Mitgestaltung der Hilfe zur Selbsthilfe, um die Möglichkeit für die Bürger Ruandas, ihre eigene Zukunft menschenwürdig zu gestalten.