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Kinder in Ruanda
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Projekte

Projekte Ruanda

Die ruandische Bevölkerung soll eigenverantwortlicher Gestalter und Träger der Entwicklungsmaßnahmen sein. Die Partner in Ruanda schlagen daher jeweils die Projekte vor, die ihnen am dringlichsten und sinnvollsten erscheinen, die rheinland-pfälzischen Partner bemühen sich darum, die finanzielle und materielle Unterstützung bereitzustellen.

Die Entwicklungsprojekte sollen Hilfe zur Selbsthilfe leisten und dazu beitragen, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Die Schwerpunkte der Zusammenarbeit liegen daher in folgenden Bereichen:

  • Bildungswesen
    Zur Verbesserung der Grundschulbildung werden insbesondere in ländlichen Gegenden Primarschulen gebaut und ausgestattet; ältere Schulen werden renoviert. Außerdem wird für tausende von bedürftigen Kindern und Waisen das Schulgeld finanziert, um ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.
  • Gesundheitswesen
    Für die bessere medizinische Versorgung der Bevölkerung werden dezentrale Gesundheitszentren und Krankenstationen errichtet und ausgestattet.
  • Infrastruktur
    Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist eine wesentliche Voraussetzung zur dauerhaften Verbesserung des Gesundheitszustandes der Bevölkerung. Daher werden insbesondere Projekte der Trinkwasserversorgung gefördert, z.B. die Fassung von Quellen bzw. Bächern und der Bau von gravitären Verteilungsnetzen.
  • Landwirtschaft
    Zwischen den Universitäten Mainz, Koblenz/Landau und Butare besteht ein landwirtschaftliches Forschungsprojekt, in dem Methoden des ökologisch angepassten Landbaus erforscht werden. Darüber hinaus werden Anschubfinanzierungen bei Ackerbau- und Viehzuchtprojekten (Kleinstprojekte) geleistet.
  • Gewerblicher Sektor
    Um die dringend notwendigen beruflichen Alternativen zur Landwirtschaft zu schaffen, werden junge Handwerker ausgebildet, Werkstätten gebaut und ausgestattet sowie die Vermarktung von Produkten gefördert.
  • Frauenförderung
    Kleine Kooperativen, die den Frauen ein zusätzliches Einkommen ermöglichen, werden durch Ausstattung und Fortbildung der Mitglieder gefördert. Die Arbeit von Frauenrechtsorganisationen, die ruandischen Frauen rechtlichen Beistand leisten bzw. sie über geltende Rechte aufklären, wird unterstützt.
  • Sozialwesen
    Den Straßenkindern, die vom Betteln und Stehlen leben, wird durch schulische und berufliche Ausbildung die Möglichkeit gegeben, sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Für bedürftige Menschen, Waisenkinder, Witwen, alte Menschen und Behinderte wird humanitäre Hilfe geleistet.
    Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit Behinderteneinrichtungen, die sowohl in baulichen als auch pädagogischen Angelegenheiten unterstützt und beraten werden.
  • Sportförderung
    In Zusammenarbeit mit dem Landessportbund werden Mehrzwecksportplätze gebaut und Schulen mit Sportmaterialien wie Bällen ausgestattet.
    Darüber hinaus finden Trainer/innenlehrgänge durch Trainer aus Rheinland-Pfalz in Ruanda im Bereich von Fußball und Behindertensport statt.