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Veranstaltung Rheinland-Pfalz und Partnerschaft Ruanda
Startseite > Internationale Zusammenarbeit

Internationale Zusammenarbeit in Rheinland-Pfalz

Der Kampf gegen Hunger, Armut und Chancenlosigkeit in der Welt gehört zu den wichtigsten Herausforderungen und Verantwortlichkeiten im 21. Jahrhundert. Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt leben von weniger als einem US-Dollar pro Tag, fast elf Millionen Kinder sterben jedes Jahr noch vor ihrem fünften Geburtstag  - an Hunger, Krankheiten, durch Gewalt und Kriege.

Die rheinland-pfälzische Landesregierung will mit ihrer Entwicklungspolitik dazu beizutragen, weltweit Armut zu bekämpfen, die Globalisierung gerechter zu gestalten und die Umwelt zu schützen, Frieden zu sichern und Demokratie zu verwirklichen. Dabei orientiert sie sich am Leitbild einer global nachhaltigen Entwicklung, die sich gleichermaßen in wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Tragfähigkeit und politischer Stabilität ausdrückt.

Durch die langjährige Partnerschaft mit der Republik Ruanda  leistet Rheinland-Pfalz einen wichtigen Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit mit Subsahara-Afrika. Über 1700 Selbsthilfeprojekte wurden seit 1982 in Ruanda durchgeführt, die maßgeblich zur Verbesserung der dortigen Lebensverhältnisse beitragen konnten.

Die rheinland-pfälzische Landesregierung versteht sich als Partner, der die entwicklungspolitisch engagierten Kräfte bei uns fördert und dabei besonders eng mit den Akteuren und Initiativen aus der Zivilgesellschaft, Politik, Kirche, Wirtschaft, Gesundheit, Bildung, Kultur und Sport kooperiert.

Unsere Förderprogramme  richten sich insbesondere an private Träger in Rheinland-Pfalz, die entwicklungspolitische Informations- und Bildungsprogramme im Inland oder mit Partnern weltweit in Entwicklungsländern kooperieren.

Entwicklungspolitik wird in Rheinland-Pfalz nicht nur als humanitäre Verpflichtung verstanden, sondern auch als eine Form von Außenwirtschafts,- Bildungs- und Umweltpolitik, die den Menschen im Norden und Süden gleichermaßen nutzt. Damit sollte sie nicht länger als ein untergeordnetes Politikfeld bzw. eine Querschnittsaufgabe betrachtet werden, sondern als ein eigenständiger Beitrag zu einer gerechteren und lebenswerteren Welt für alle.

Die Landesregierung entspricht damit auch dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom Oktober 2008, der die Verantwortung der Länder bei der Bewältigung der globalen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Umwälzungen hervorhebt.  

Downloads

Download-Icon Ministerpräsidenten -beschluss Entwicklungs- zusammenarbeit 2008
Download-Icon Entwicklungspolitische Leitlinien RLP