07.02.2012 | Nürburgring
„Der Nürburgring ist ein Aushängeschild für Rheinland-Pfalz und von herausragender Bedeutung für die Region und ihre Menschen. Das ist der Grundgedanke, der die letzte Landesregierung in das Projekt ‚Nürburgring 2009‘ investieren ließ, und das ist auch der Grundgedanke, der die jetzige Landesregierung bei ihren Entscheidungen leitet. In den zurückliegenden Monaten bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass eine gute Zukunft in diesem Sinne am Ring mit den jetzigen Pächtern nicht möglich ist, das Vertrauen in der Region und in der Mitarbeiterschaft ist aufgebraucht. Zudem bin ich als Sachwalter für das Land gezwungen, aus dem Umstand, dass die vertraglich vereinbarte Pacht nicht gezahlt wurde, Konsequenzen zu ziehen. Ich habe deshalb heute dem Kabinett vorgeschlagen, die Nürburgring GmbH zu bitten, den Betriebspachtvertrag mit der Nürburgring Automotive GmbH sowie alle weiteren relevanten Verträge, insbesondere den Konzessionsvertrag über die Organisation der Formel 1 Rennveranstaltungen auf dem Nürburgring, unverzüglich außerordentlich zu kündigen. Diesem Vorschlag ist der Ministerrat gefolgt und die Kündigungen sind soeben von der Nürburgring GmbH ausgesprochen worden.“ Dies teilte Infrastrukturminister Roger Lewentz im Anschluss an die Kabinettsitzung heute in Mainz mit.
Lesen Sie weiter